Tagebuch einer Gründung mit Baby – Teil 2

Tagebuch einer Gründung mit Baby – Teil 2

Wer sich eine Unternehmensgründung und eine Geburt gleichzeitig auflädt, muss verrückt sein. Nach 12 Monaten, in denen ich fast jeden Mittagsschlaf und jeden Abend gearbeitet habe, fühle ich mich erschöpft und ausgebrannt. So viele Momente sind unwiederbringlich verloren, in denen ich mich gerne aus vollstem Herzen meiner Tochter gewidmet hätte und doch mit den Gedanken beim nächsten Coaching-Termin, dem nächsten Blogpost, der nächsten Akquise-Aktion war. Das wäre ja gar nicht so schlimm, wenn nicht mein Grundgefühl voller Anspannung wäre. Die Frage, ob die Umsetzung meiner Idee funktionieren wird, wiegt schwer.

Ist es das eigentlich wert?

Elke mit Kids

Aufgeben, bevor ich richtig angefangen habe? NO WAY!

Der Spaß an der Sache ist mir verloren gegangen und manchmal frage ich mich, warum ich mir und uns das Ganze eigentlich zumute. Ist es das wert? Wäre es nicht soviel einfacher, wieder zurück in die Bank zu gehen? Doch dann erinnere ich mich, wie es sich angefühlt hat, als ich noch leidenschaftlich für meine Idee gebrannt habe. Das kann doch noch nicht alles gewesen sein. Mein Traum soll eine reale Chance bekommen. Aufgeben bevor es richtig losgehen durfte, ist also keine Option.

Auch ein Coach verliert mal den Mut

Vor kurzem ist meine Tochter ein Jahr alt geworden. Zeit, die letzten Monate Revue passieren zu lassen. Und Zeit, für eine Runde „Coach the Coach“. 😉 Es muss doch in meinem Methoden-Arsenal etwas sein, was mir jetzt helfen kann? Wenn ich meine Kundin wäre, was würde ich ihr raten? Lange Zeit hatte ich das Gefühl, dass ich nichts von dem schaffe, was ich eigentlich umsetzen möchte. Und das ist definitiv auch ein Problem, wenn man ohne Fremdbetreuung mit kleinen Kindern von zuhause arbeitet. Die Arbeitszeit ist defacto kurz.

Wochenziele schaffen Struktur und steigern die Produktivität

Umso wichtiger ist es mit klaren Prioritäten zu arbeiten. Dank Sandra bin ich mir nun sehr klar, was ich in den nächsten 12 Monaten erreichen will. In Projekten, Inhalten, aber auch finanziell. Diese Jahresziele habe ich in Wochenziele runtergebrochen. Das kann ich absolut weiter empfehlen. Denn Tagesziele werden zu schnell vom Alltag über den Haufen geschmissen, aber realistisch gesetzte Wochenziele lassen genügend Flexibilität für die Kinder, die mal nicht so schlafen wollen wie gedacht, wichtige Emails, die zuerst bearbeitet werden müssen, spontanen Besuch etc.

Erfolge bewusst machen, hilft gegen den inneren Kritiker

Doch was hilft gegen die Selbstzweifel? Erfolge vor Augen zu führen, sagt der Coach in mir.

  • Vor einem Jahr war ich durch die lebensbedrohlichen Folgen meiner Geburt motorisch noch stark eingeschränkt und psychisch sehr belastet. Davon ist heute fast nichts mehr zu spüren. Mit dieser tollen Genesung hatte keiner gerechnet.
  • Meine Tochter ist ein selbstbewusster strahlender Sonnenschein. Ganz offensichtlich schadet es ihr nicht, dass ihre Mama mit den Gedanken immer wieder beim Business ist und sie dadurch häufig nicht die erste Geige spielt.
  • Seit Start dem Launch vor einem Jahr haben über 7.000 Besucher meine Seite angesehen. Die ersten 100 Email-Abonnenten sind bald erreicht. Jeden Tag tummeln sich neue Interessenten in meinem „Online-Zuhause“.
  • Nicht nur viele Leser interessieren sich für meine Seite, sondern auch etliche Blogger haben elkepeetz.de entdeckt und verlinken gerne. Auch „berühmte“ Bloggerinnen wie die Networkingmom sind dabei.
  • Die Liste an Interviews, die ich in den letzten Monaten geben durfte, liest sich wie ich finde ganz beeindruckend: Elternherzen, Familista, BlogF, Herzmutter und sogar das Printmagazin meines Arbeitgebers.
  • Inzwischen finden auch die ersten Coaching-Kunden aus „dem Nichts“ über meine Website zu mir. Der Plan geht auf! 🙂

„Komm mit mir ins Abenteuerland!“

Dieses Liedzitat hat seinen Weg auf meine Visionscollage für das nächste Businessjahr gefunden. Was müsste sich denn ändern, damit sich das selbständig sein wieder nach „Abenteuer“, „Freiheit“ und „Spaß“ anfühlt? Hier kommt eine Methode, die sich im Englischen „Flow Writing“ nennt, zum Einsatz. Letztlich geht es darum, zu einer konkreten Frage so lange alles aufzuschreiben, bis einem nichts mehr einfällt. Hier nun also ganz ungefiltert meine Antworten:

  • Erfolg! Aber ist das wirklich so? Bisher war jede Freude über neue Subscriber, Besucher, selbst Klienten nur von kurzer Dauer. Aber was dann?
  • Digital DETOX: Gefühlte 125 Mal am Tag auf mein Handy zu gucken, Google Analytics und Emails zu checken, das kann nicht gesund sein. Ginge es um meinen physischen Briefkasten, würden mich unsere Nachbarn für einen Psychopaten halten. So tue ich es nur selbst. 😉
    Erster Erfolg nach einigen Tagen: Jedes Mal, wenn ich dem Impuls widerstehe, das Handy in die Hand zu nehmen, fühle ich mich ein bisschen fröhlicher und ruhiger. Irgendwie lustig, ich dachte, es müsste mich unruhiger machen… 😉
  • Schlafen, und zwar ausreichend! Zeit für mich haben, zum Regenerieren, mich von allem zurückziehen zu können. Scheiße MANN, ich bin Vollzeit-Mama! Woher sollte denn da die Kraft und Freude fürs Business kommen? Der Coach in mir sagt: „Sei sanft mit Dir!“ Ja, ABER: in meinem eigenen Tempo muss es ja möglich sein, mein Business voran zu bringen.
  • Es geht um Fokus. Wochenziele sind ein TOLLER erster Schritt. Tagesstruktur ist der nächste Schritt. Das geht aber erst ab Oktober, wenn meine Tochter in die Krippe geht. Aber ich kann so langsam anfangen, das zu planen! Da kommt wieder ein Gefühl von Freude auf! Ein Grund, selbständig sein zu wollen, war doch schließlich frei in meiner Tagesplanung zu sein, z.B. mitten am Tag Sport machen zu können.
    Allerdings: jetzt schon etwas an meinem Tagesrhytmus strukturieren zu wollen, stresst mich nur. Schließlich bestimmen die Knirpse im Moment, wann gearbeitet werden darf und wann nicht.
  • Babyschritte gehen: Die großen Projekte wie die Vermarktung meines Traumjobfänger-Workshops und der Launch eines neuen Formats (das bleibt noch ein Geheimnis! ;-)) schüchtern im Moment ganz schön ein. Was es braucht, sind klitzekleine Teilschritte, die zusammen genommen aber ans Ziel führen. Dann lässt auch die Schockstarre nach und ich kann wieder aktiv werden. 🙂

Auch wenn‘s hart ist, hätt ich irgendetwas anders machen wollen?

Nein. Ich bin ja doch nicht dafür gemacht, mich über einen längeren Zeitraum nur einer Sache zu widmen. Und wenns so ein süßer Fratz ist, aber das Vollzeit-Mama sein, ist einfach nicht meins. Müsste ich meine Entscheidung mit der Selbständigkeit noch einmal treffen, ich würde nichts anders machen. Und nach diesem Artikel, geht’s mir schon wieder VIEL besser damit. 🙂

Trotzdem freue ich mich diesmal über Mut machende Kommentare und Eure Geschichten. Macht Ihr vielleicht auch gerade eine schwierige Zeit durch? Oder läuft gerade alles so richtig super?

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{ 14 comments… read them below or add one }

Ann

Den Artikel zu schreiben war nicht unklug, sondern sehr mutig und clever! Es befreit, sich die Seele vom Leib zu schreiben! Wir alle zweifeln mal. Wir alle müssen mal laut durch den Wald rufen: verflixt und zugenäht! Und es macht dich nur noch bewundernswerter, wenn du damit so offen umgehst. Und du zeigst, dass keiner perfekt ist. Dass ein Coach auch mal einen Coach braucht. Das tut uns allen gut.
Und du hast es doch schon so perfekt gesagt und Lösungen heraus gearbeitet! Nicht aufgeben! Du hast schon jetzt Unmenschliches geleistet und so viele Erfolge gehabt. Das ist so großartig!!! Wir glauben an dich! Manchmal braucht man eine kleine Pause um wieder voll durchstarten zu können. Gönn es dir!
Liebe Grüße

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Vanessa

Liebe Elke,

ich schließe mich da absolut an. Ich finde den Beitrag in keiner Weise unklug, sondern sehr menschlich. Es ist für jeden, der diese Selbstzweifel so oder in anderer Weise kennt, irgendwo auch „beruhigend“ zu sehen, dass es eben kein „Allheilmittel“ gibt, aber immer die Möglichkeit innezuhalten, Lösungen im Kleinen zu suchen und das Miteinander zu schätzen.
Ich finde es sehr bewundernswert, wie viel Risikobereitschaft du gezeigt und welchen Mut du aufgebracht hast. Das darfst du dir zur Motivation sicher immer wieder selbst sagen.
Wenn man es mal nicht schafft über eine Mauer zu klettern, kann man immer noch Kräfte sammeln und versuchen außen herum zu gehen 🙂

Ganz liebe Grüße!!

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Antje

Liebe Elke,

das Schreiben befreit. Wenn man Sachen real werden lässt, indem man sie notiert, bekommt man Klarheit. Vorher muss man den Kram nämlich strukturieren im Kopf, sonst kommt nur Mist bei rum. Und das hast du vortrefflich geschafft. „Dein Ziel vor Augen“ sagt man so. Hast du an eine echte Visualisierung gedacht? (D)Ein Ziel? Eine Collage ist vllt noch zu vielfältig, kannst du es auf ein Bild herunter reduzieren? Das lerne ich immer, wenn ich Unterrichtspläne mache: Fokus auf EINE Sache. Vllt ein was privates und ein was berufliches. Aufhängen. Bei Talfahrt anschauen?
DU packst das. Wir sind da 🙂

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Andrea Giesler

Liebe Elke,
in Deinem Text erkenne ich mich sehr gut selber wieder. Als Mutter reibt man sich schon sehr zwischen Kind(ern) und Selbständigkeit auf. Aber Du machst es genau richtig: Du reflektierst. Du analysierst, was Dir hilft, wo Du noch weitere Hilfe benötigst und holst Dir auch Hilfe dazu.
Die Idee mit den Wochenzielen finde ich sehr charmant. Ich habe für mich eine ähnliche Liste. Es ist einfach so, dass ich nicht immer alles schaffe, was ich mir für den Tag vornehmen. Meine Liste sortiere ich nach Wichtigkeit und Dringlichkeit und arbeite dann konsequent ab, sobald meine Tochter im Bett ist.
Bei all dem darf aber die Entspannung und das Ausruhen nicht zu kurz kommen!
Und, ebenso wichtig: Erfolge feiern! Du hast doch schon wahnsinnig viel geschafft in Deinem ersten Jahr.
Viel Erfolg weiterhin und ein Schritt nach dem anderen 🙂
Andrea

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Sandra Heim

Liebe Elke, ich finde Du bist ein ganz tolles und authentisches Vorbild für Mütter in ähnlichen Lebenssituationen. Was Du in einem Jahr erreicht hast – trotz der ganzen Herausforderungen – ist richtig gut! Und ich freue mich sehr, dass Dir meine Tipps ein bisschen weiterhelfen konnten. Du wirst sehen, je älter Deine Kinder werden, desto mehr Freiraum hast Du – und ich freu mich schon zu sehen, wo Du im nächsten Jahr um diese Zeit stehst 🙂

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Suse

Liebe Elke!
Ich kann Deine gefühle sehr gut nachempfinden, denn seit fast 8 Jahren ergeht es mir ähnlich. Seit Kurzem ist meine No.3 für einen Vormittag im Kindergarten (das erste mal, daß ich 4h am Stück ohne Kinder arbeiten kann) und ich kann wieder ein bißchen Durchatmen.
Leider ist das schlechte gewissen immer mit dabei, wenn die Kinder zu Hause sind und man trotzdem arbeitet. Aber wenn man bewußt arbeitsfreie Zeit mit den Kindern vereinbart und sich dann ausschließlich um sie kümmert (ohne Telefon, Handy, Computer oder Türklingel), dann wissen sie das zu schätzen.
Wir haben hier zum Beispiel das Nachmittagsritual mit Kuscheln, Kakao und Keksen. Da wissen alle: Jetzt ist MamaKinderZeit!
Und ich kann Dir versprechen, daß sich mit steigendem Alter der Kinder die Lage immer mehr entspannt.
Wichtig ist, daß Du aus Zweifelmomenten schnell wieder Mutmomente werden läßt!
Du machst alles toll und richtig!
Liebe Grüße
Suse

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Elke Peetz

Ihr seid wundervoll! Ann, als ich Deinen Kommentar las, standen mir Tränen der Rührung in den Augen. Bei jedem weiteren Eurer Kommentare hatte ich Gänsehaut. Es tut so gut zu merken, dass ich von Euch getragen werde.

Dafür von Herzen: Danke!

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Nicole

Liebe Elke,

keine Sorge, du hast alles richtig gemacht.
Auch wenn du angestellt geblieben wärst, hättest du Vorstellungen von deinem Leben und wie alles zuverlaufen hat. Trotzdem würden dich auch da unvorhersehbare Dinge ereilen.
Bei mir ists im Moment so, dass ich in den letzten drei Wochen es nicht einmal geschafft habe pünktlich auf die Arbeit zu gelangen. Morgens sind immer die Kinder wach, Tobi nimmt sie mir dann auch nicht sofort ab, sondern bereitet erstmal in Ruhe deren Kindergartenfrühstück vor. Das bedeutet dann für mich, blutendes Herz weil schreiende Kinder, wenn ich trotzdem fahre und daher bleibe ich meistens, bis Tobi wirklich die Zeit für die beiden hat.
Normalerweise sollten sie einfach noch ne gute halbe Stunde länger schlafen… Naja, sollten halt.

Heute wäre es vielleicht mal mit der Pünktlichkeit was geworden, aber da hat mir Tobi nen Strich durch die Rechnung gemacht, da ich dachte, er hätte gestern abend die Wäsche noch fertig aufgehängt… hat er nicht. Also habe ich das gemacht und dann mein Motorrad aus der Garage geschoben… Da wollte der Mistbock nicht anspringen… Also Starthilfekabel dran und dann erst los. Trotz neuer Batterie…

Aber so kommt immer was dazwischen, von dem „Traumablauf“ Familie.
Ich hoffe, dass ich es nach dem Urlaub wieder pünktlicher auf die Arbeit schaffe und werde dann wohl noch den ein oder anderen Freitag arbeiten, um mein Stundenkonto aufs Plus zubekommen.

An sich alles gar nicht so schlimm, wenn man aber in einer „Männerdomäne“ arbeitet und von den Kollegen unterschiedlichst zu hören bekommt, dass sie die Kinder niemals so früh in den Kiga gegeben hätten etc. Weiss ich halt auch, dass die Herren sich jedes Mal freuen, wenn ich es morgens zeitlich nicht hinbekomme pünktlich zu sein. Oder auch mal eher fahren muss, weil gerade ein Kind nicht so gut drauf ist und nicht so lange im Kiga bleiben soll. (Abends Fieber, morgens fit aber sonst tagsüber völliges Mamakind). Daher ist das Pünktlich sein gerade etwas, was mich selber stört.

Also, halt die Ohren steif. Auch bei deiner Festanstellung wären sicherlich diese Tiefs gekommen, in denen du gerade vermeintlich steckst.
Es wird besser… spätestens wenn die Kinder aus dem Haus sind 😉

Liebe Grüße
Nicole

Antworten

Sarah

Liebe Elke,

Ein sehr mutiger Post, Hut ab!
Dadurch, dass wir mittlerweile scheinbar unendlich viele Optionen haben, träumen wir Mütter doch alle davon, ALLES zu haben: viel Zeit für die Familie, Kraft und Energie für eine Tätigkeit, die Freude bereitet und zugleich Geld abwirft, soziale Kontakte und Zeit für uns selbst und unsere Hobbies. Das alles möglichst harmonisch und im Gleichgewicht. Doch sobald der Haushalt, die Steuererklärung oder die Organisation des Kindergartenfestes dazwischenkommen, werden unsere schönen Pläne alle wieder über den Haufen geworfen. Bei den anderen klappt das doch auch, denkt frau sich. Tut es aber nicht, wir alle sitzen im selben Boot. Wir alle zweifeln von Zeit zu Zeit weil wir unsere eigenen Erwartungen nicht immer erfüllen können. Mindestens einem unserer Vorhaben und Projekte werden wir nicht gerecht, und wenn es nur ausreichender Schlaf ist. Was gut tut ist zu wissen, dass alle anderen auch nur 24Stunden Tage haben und gelegentlich hadern und zweifeln wie wir selbst. Manchmal sollten wir die düsteren „aber eigentlich wollte ich doch noch…“ Gedanken beiseite schieben und stattdessen das Gesicht in die Sonne halten oder unsere Kinder durchkitzeln. Eins steht fest: wir leisten alle mehr als genug!

Antworten

Katarina

Hallo Elke,
oh man ich kann so gut nachempfinden wie du dich fühlst!
Ich habe mit Kleinkind eine neue Ausbildung begonnen, diese wegen der Zwillingsschwangerschaft dann pausiert und liege jetzt in den letzten Zügen. (Ich habe es auch verbloggt, der Artikel heißt „Heute: Mein Kind geht nicht in den Kindergarten“.

Ich finde auch nicht das dieser Post unklug war sondern dich menschlich macht! Danke dafür!

Antworten

Caro

Liebe Elke,

dass jemand sofort Erfolg hat, ist eher die Seltenheit. Die meisten durchleben die Berg- und Talfahrt, bis man endlich am Gipfel angekommen ist. Gib nicht auf!

Solltest Du dennoch irgendwann sagen:“Mir reicht´s“, dann ist das auch keine Niederlage, sondern nur ein Richtungswechsel. Der nächste Erfolg kann schließlich um jeder Ecke lauern. 😉

Alles Liebe und Gute,
Caro

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Nina

Liebe Elke,
ich bin auch gerade „aus dem Nichts“ auf Deine Seite geführt worden, nachdem ich mich per E-Mail ausgeweint hatte, dass meine Pläne (als selbstständige Autorin arbeiten) und meine zwei kleinen Kinder nicht zusammenpassen.
Nie genug Zeit für die Buchprojekte und die Kinder — und das so wichtige Online-Marketing fällt dann ganz hinten runter. Dann weiß aber keiner, dass es die Bücher gibt und man hat das Gefühl, sich den Kindern ganz umsonst zum Schreiben entzogen zu haben … Argh. Du kennst das ja 🙂
Es war sehr motivierend, Dein Resümee hier zu lesen!
Ich werde auf jeden Fall die Wochenziele wieder einführen. Die sind mir in den 9 Wochen Sommerferien hier im Mittleren Osten irgendwie abhanden gekommen … 😉

Antworten

Elke Peetz

Liebe Nina,

jetzt bin ich aber neugierig, wie Du aus dem Nichts hierher geführt wurdest. Was für schöne Worte Du gewählt hast! Ich hab auch gleich einmal auf Deine Seite geschaut: „Jede Woche etwas völlig Neues wagen!“ – Was für ein großartiger Vorsatz!

Eines habe ich auf jeden Fall jetzt wieder begriffen. Ich muss auf meinen Körper und seine Grenzen hören. Dann geht auch alles wieder mit Leichtigkeit. Mich durchbeißen, obwohl ich mich längst übernommen habe, ist nur Quälerei und führt am Ende doch zu nichts.

Ganz liebe Grüße in die Runde und schön, dass Ihr da seid!
Elke

Antworten

Manuela

Liebe Elke, danke für die offenen Worte! Diese Zweifel kennen wir doch alle und sie sind genau der Punkt, an dem wir über unseren späteren Erfolg entscheiden. Denn schwierig ist es immer, im Leben alles unter einen Hut zu bekommen. Ich kämpfe auch immer mit dem schlechten Gewissen, obwohl meine Jüngste schon 12 ist. Da ist vieles leichter, aber trotzdem!
Mach weiter so, in Deiner Geschwindigkeit! Du bist so weit gekommen! Und Du erinnerst uns alle daran, auch unsere Erfolge zu feiern. Das vergisst man viel zu schnell!
LG! Ela

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