Liebster Award: Neue Blogs kennenlernen

Liebster Award: Neue Blogs kennenlernen

Gleich zweimal wurde ich in den letzten Wochen für den Liebster Award nominiert: zuerst von Peggy von mum02. Peggy Wandel ist unter anderem auch Autorin des Buches Zwischen Karriere und Krabbelgruppe.

Und dann hat mich noch Manuela nominiert von Kind und Job. Manuela Pusker ist z.B. Autorin des Ebooks Mama braucht Mut.

Vielen Dank Euch beiden, ich fühle mich geehrt! Manuelas Fragen beantworte ich nächste Woche und auch erst dann veröffentliche ich meine 11 Fragen und die 11 Blogs, die ich mir ausgesucht habe. So bleibts spannender. 😉

Zur Erklärung, was das Ganze überhaupt soll? Der Liebste Award ist eine Aktion, die unter Bloggern seit längerem kursiert mit dem Ziel kleinere Blogs bekannter zu machen und besser untereinander zu vernetzen.

Die “Spielregeln” sind schnell erklärt:

1. Verlinke die Person, die Dich nominiert hat.
2. Beantworte die 11 Fragen, die Dir gestellt wurden, auf Deinem Blog.
3. Wähle 11 neue Blogs mit weniger als 200 Followern aus und nominiere diese.
4. Stelle diesen Blogs 11 neue Fragen, die diese dann wiederum auf ihren Blogs beantworten sollen.

Peggys Fragen und meine Antworten dazu:

1. Hand aufs Herz – wieso bloggst du?
Der Blog entstand gleichzeitit mit meiner Selbständigkeit. Ich blogge über die Themen, die mich selbst bewegen und die mir in meinen Coachings begegnen. Vor allem ist das für mich aber auch eine tolle Möglichkeit viele spannende Frauen kennenzulernen, die sich für ähnliche Themen wie ich interessieren. Daraus entstehen wunderbare Kooperationen und neue Projekte.

2. Woher nimmst du die Zeit dafür?
Zeit ist glaube ich für jede berufstätige Mutter ein heikles Thema. Zumal meine Jüngste im Moment noch keinerlei Fremdbetreuung hat. Also nutze ich vor allem ihren Mittagsschlaf und die Abende zum Bloggen.

3. Für die Mamas und Papas unter euch: Gibt es Dinge in puncto Vereinbarkeit, die du gerne von anderen Ländern oder Kulturen nach Deutschland importieren würdest?
Neulich im Supermarkt, ich war mit meinen beiden Kids (10 Monate und 3 Jahre) unterwegs, wurde ich mehrfach blöde angemacht, ob ich nicht mal den Kinderwagen zur Seite räumen könnte, ob der Große nicht an der Kasse endlich mal weiter vor gehen könnte (ich am Ausräumen, die Jüngste am Jammern, der Große am Quengelware inspizieren)…

Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Es ist gar nicht unbedingt die Politik, die Strukturen, die in Deutschland so kinderfeindlich sind. Es sind die Menschen! Mann, Leute, wacht auf, die Kinder sind unsere Zukunft, Familien die Wegbereiter! Möge doch der Wind aus Norden (Skandinavien?) dafür mehr Verständnis rüber wehen.

4. Ein Blick in die Zukunft: Wird es in zehn Jahren einfacher sein, in Deutschland Familie und Job zu vereinbaren? Oder machen wir eher Rückschritte?
Puh, schwer zu sagen. Es gibt viele Tendenzen, die Mut machen. Es gibt immer mehr Unternehmen, die sich um Familienfreundlichkeit bemühen. Die Möglichkeiten für das Arbeiten im Tandem schaffen, Home Office und Gleitzeit möglich machen. Was es schwer macht, ist die Präsenzkultur in deutschen Unternehmen. Wer lange im Büro bleibt, muss wichtig sein. So ein Quatsch, aber das aus den Köpfen zu kriegen, ist schwer. Viele Mütter schaffen sich aber auch selbst die Strukturen, die sie zur Vereinbarkeit brauchen und es sind tolle Projekte, die dabei entstehen. Ein Blick auf mein Projekt Karriere mit Kind: 100 Probleme – 100 Lösungen lohnt sich zu dem Thema.

5. Wie sieht deiner Meinung nach die ideale Arbeitswelt aus?
Arbeitszeit und Arbeitsort sollten wo möglich flexibel sein. Und es geht viel mehr als man so denkt. Jeder sollte soviel arbeiten dürfen, wie er oder sie möchte. Teilzeit ist nicht nur ein Thema für Mütter von kleinen Kindern! Belohnt werden sollten Ergebnisse nicht Überstunden. Denn darum geht es doch schließlich, oder?

6. Bist du / wärst du lieber selbständig oder angestellt?
Noch so eine schwere Frage. Ich hätte gerne die Flexibilität der Selbständigkeit und die Sicherheit des angestellt sein. 😉 Ich bin derzeit beides (angestellt in Elternzeit und darin selbständig) und probiere aus, was mir wichtiger ist. Das kann ich nur weiter empfehlen, denn die ganze Grübelei über Vor- und Nachteile hat mich bei dieser Entscheidung nicht weiter gebracht. Einfach mal machen und dann weiter sehen.

7. Stadt oder Land?
Mein Herz sagt ganz klar Land: Die freie Natur, Auslauf für die Kleinen, Platz zum Aufatmen für uns, … Ein Waldspaziergang gibt mir unendlich viel mehr als Bummeln durch die Fußgängerzone. Der Kopf hält uns aber derzeit noch in der Stadt: vernünftige Infrastruktur, Kinderbetreuung und kürzerer Weg zur Arbeit.

8. All-inclusive oder Abenteuerurlaub?
Abenteuerurlaub.

9. Dein Lieblingsbuch?
Ich lese vor allem für meine Arbeit, wobei das trotzdem ein Vergnügen ist. 😉 Dabei interessiert mich alles darüber, warum wir Menschen so ticken wie wir ticken. Die Zusammenhänge zwischen Psyche und Körper finde ich wahnsinnig spannend. Was mir vor einiger Zeit sehr die Augen geöffnet hat war Woman Code von Alisa Vitti, eine Anleitung für ein Leben in Einklang mit den Hormonen für mehr Gesundheit, weniger Gewicht und mehr Lust auf Sex. Sehr lesenswert!

10. Körper, Geist, Seele – was ist dein Rezept, um mit dir selbst in Einklang zu kommen?
Bewusste Zeit für mich. Egal, ob es dann eine Badewanne bei Kerzenschein oder ein gutes Buch bei einem Glas Rotwein ist. Ganz bewusst genießen! Mit etwas Übung geht das aber auch in den fünf Minuten, wo die Kinder auf dem Spielplatz einmal friedlich alleine spielen. Dann ganz bewusst wahrnehmen, was gerade ist: den Wind in den Haaren, die Sonne auf der Haut und tief durchatmen… Daran arbeite ich aber auch noch. 😉

11. Angenommen eine Fee gewährt dir drei Wünsche. Was möchtest du sein, tun oder haben?
In unberührter Natur leben, mit den Bergen im Garten, am Ufer eines schönen Sees und mit allem was man so braucht in weniger als 10 Minuten Entfernung. Die Großeltern und unsere Freunde in der Nähe. Gesundheit für meine Lieben. Und genügend Menschen, die von mir und meiner Arbeit wissen. Waren das schon drei Wünsche? 😉

Danke an Dich, Peggy, für die herausfordernden Fragen!

Und hier geht’s zu Teil 2 mit den Fragen von Manuela und meinen Nominierungen.

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