Ich erfinde mich neu!

Ich erfinde mich neu!

Fünf Frauen erzählen ihre Geschichte.

Auf den ersten Blick sind Lu, Stefanie, Angela, Sandra und Ulrike ganz unterschiedliche Frauen. Doch mindestens in einem sind sie sich ganz ähnlich. Sie sind dem Ruf ihres Herzens gefolgt und haben sich einen Beruf erschaffen, der sie voll und ganz ausfüllt. Teilweise handelt es sich um bereits erprobte Geschäftsmodelle, teilweise auch um etwas ganz Neues. Häufig geht es darum, dass sie in ihrem Leben an einen Punkt gekommen sind, an dem es scheinbar nicht mehr weiter ging. Und aus dem dann doch etwas ganz ganz Wunderbares entstanden ist.

Lest selbst!

Lu Li: „Feel the fear and do it anyway!“
Stefanie Mathy: „Der Mut unseren eigenen Weg zu gehen, ist in jedem von uns!“
Angela Zinser: „Wer sich selbst verwirklicht, wird besonders erfolgreich sein!“
Sandra Hylla: „Du allein bist für dein Glück verantwortlich!“
Ulrike Remlein: „Wenn Du bald sterben würdest, was wolltest Du noch erleben, bevor Du gehst?“

Lu Li: „Feel the fear and do it anyway!“

Was hast Du in Deinem „alten Leben“ gemacht?

Ich habe ein klassisches BWL Studium (noch auf Diplom) absolviert und habe danach 4 Jahre lang im Marketing für Procter & Gamble gearbeitet. Ich war ausschließlich im Beauty Bereich tätig und habe dort so ziemlich an der kompletten Wertschöpfungskette mitgewirkt: Von Produktdesign, über Kampagnenentwicklung bis hin zur Markteinführung der Produkte. Es war eine spannende Zeit, wo ich immens viel über Brand Building und kundenzentriertes Handeln gelernt habe.

 

Was machst Du jetzt?

Ich führe den Style Blog 3 Ways To Wear und treibe daneben noch zwei weitere Projekte voran: Zum einen eine Beratungsfirma zum Thema Personal Style unter Namen Dressed by Lu und zum anderen eine neue Marke im Bereich Personal Shopping, die Love Items heißt.

Was war der Auslöser für die Neuorientierung und was hat Dir geholfen, den Mut dazu zu finden?

Auslöser für die Neuorientierung war eine Kombination aus Frustration und Mangel an Perspektiven in meiner alten Firma. Auch wenn mir die Arbeit an sich viel Spaß gemacht hat, habe ich gemerkt, dass ich kein politischer Mensch bin und eine langfristige Karriere in einem großen Unternehmen wahrscheinlich nicht das Richtige für mich ist. Zeitgleich wurde die Firma restrukturiert und es war höchst unklar, wie meine weitere Karriere überhaupt aussah, sowohl bezüglich Standort als auch bezüglich einer Beförderung.

Da ich keine Lust hatte, mich vom politischen Wind einer großen Unternehmung treiben zu lassen, habe ich vorsichtshalber die Reißleine gezogen und beschlossen, mein Leben und mein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Ich hatte sowieso lange Zeit latent das Gefühl gehabt, dass ich manche Dinge so viel besser machen könnte, wenn man mich nur lassen würde. Nun ja, wenn man schon so „arrogant“ denkt, dann sollte man es wohl einfach auf eigene Faust probieren und gucken, was dabei rauskommt.

Viele sagen, dass der Schritt sehr mutig von mir war, aber ich sage immer wieder: Man muss nur frustriert genug sein, dann ist es eher wie eine Befreiung. Natürlich bin ich nicht blindlings gesprungen, sondern habe mir vorher genau überlegt, in welche Richtung ich gehe und wie lange ich finanziell ohne Einkommen durchhalte. Alles in allem sah der Plan realisierbar aus und das Feedback aus meinem Bekanntenkreis war auch durchweg positiv.

Was rätst Du anderen Frauen, die gerne einen neuen Weg gehen würden, aber aus Angst davor zurückschrecken?

1) Klarheit finden: Je klarer die Erkenntnis, desto weniger Platz gibt es für Angst. Ich habe meinen Weg eingeschlagen, weil ich fest daran glaube, dass es mich zu meinem „Traum-Leben“ führen wird. Aber es hat mich einige Zeit gekostet, um zu dieser Klarheit zu kommen. Unter anderem habe ich auch an einem Coaching-Workshop teilgenommen, der darauf abzielte, seine eigene Berufung zu finden.

2) Das Buch Feel The Fear And Do It Anyway von Susan Jeffers lesen. Der Titel sagt alles.

3) Sich emotionalen Support suchen: Dies können Familie, Freunde oder ein Coach sein. Oder aber auch eine Gruppe von Leuten, die in einer ähnlichen Situation sind. Selbst Menschen mit überproportional starker Willenskraft brauchen ab und an emotionalen Rückhalt. Und sei es nur, um die Bestätigung zu bekommen, dass sie auf dem richtigen Weg sind.

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Stefanie Mathy: „Der Mut unseren eigenen Weg zu gehen, ist in jedem von uns!“

Was hast Du in Deinem „alten Leben“ gemacht?

Mein erster erlernter Beruf ist Bürokauffrau.
Nach der Lehre war ich nur 1 Jahr angestellt. Ich habe schnell gemerkt, dass ich eher “ständig-ich-Selbst” sein will. So habe ich Versicherungen verkauft und später einen Online-Shop für Babyartikel und Spielwaren betrieben.

Was machst Du jetzt?

Nach der wundervollen Hausgeburt meines 2. Sohnes in 2009 habe ich die Hypnose und Geburtshypnose-Ausbildung gemacht. Seitdem begleite ich Paare in der Geburtsvorbereitung mit der erfolgreichen Methode “HypnoBirthing”.

Seit 2011 biete ich auch Gefühls- und Körperarbeit nach Elena Tonetti (Birth as we know it) an, um die eigenen Geburtsprägungen und Kindheitsverletzungen zu transformieren.

Was war der Auslöser für die Neuorientierung und was hat Dir geholfen, den Mut dazu zu finden?

Auslöser war die selbstbestimmte und natürliche Geburt meines Sohnes Finn in 2009. Durch die Geburt habe ich eine “Öffnung auf mehreren Ebenen” erlebt. Mein ganzer Körper, Verstand und vor allem mein Herz war erfüllt von dieser unbändigen, wilden Kraft die ich während der Geburt erleben durfte. Den wirklichen Mut, MEINEN Weg zu gehen, habe ich jedoch erst durch den Birth into Being-Workshop in mir wieder gefunden.

Mut ist NICHT im Aussen zu suchen. Es ist IN uns! In jedem von uns.

Was rätst Du anderen Frauen, die gerne einen neuen Weg gehen würden, aber aus Angst davor zurückschrecken?

Angst lässt sich transformieren. Unsere wahre Natur ist LIEBE und Vertrauen. Empfehlen kann ich aus vollem Herzen eines meiner Emotionsarbeit-Seminare. Mehr dazu auf: www.stefaniemathy.de.

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Angela Zinser: „Wer sich selbst verwirklicht, wird besonders erfolgreich sein!“

Was hast Du in Deinem „alten Leben“ gemacht?

Ich habe klassisch BWL studiert und bin dann bei Vodafone Deutschland als General Management Trainee eingestiegen. Innerhalb des Programms habe ich so ziemlich alle Unternehmensbereiche durchlaufen: Von Rekrutierung und Hochschulmarketing, über Brand Management, Strategie, M&A, Enterprise New Business Development und Consumer Sales. Im Anschluss daran übernahm ich eine Führungsrolle im Bereich Customer Experience und war mit 27 Jahren Vodafone Deutschlands jüngste Führungskraft. In dieser Rolle wurde mir schnell bewusst, dass meine tiefste Motivation die Mitarbeiterentwicklung ist und so wechselte ich zur Vodafone Group in Großbritannien in den Bereich Learning & Development. Dort übernahm ich die Verantwortung für Vodafones globales Leadership Development Programm, welches zum Siel hat, die 80 Top-Führungskräfte aus 22 Ländern weiterzuentwickeln und auf ihren nächsten Karriereschritt vorzubereiten.

Was machst Du jetzt?

Heute arbeite ich als Trainerin und systemischer Business Coach für Privatpersonen und Unternehmen mit Schwerpunkten im Bereich Persönlichkeitsentwicklung, Teamentwicklung und Führung. Mehr dazu auf: www.angelazinser.de.
Dabei lege ich besonders viel Wert auf tiefgreifende Selbstreflexion und das eigene Erfahren, Erleben und Erkennen.

Man kann einen Menschen nichts lehren,
man kann ihm nur helfen,
es in sich selbst zu entdecken.
(Galileo Galilei)

Was war der Auslöser für die Neuorientierung und was hat Dir geholfen, den Mut dazu zu finden?

Obwohl ich bei Vodafone in kürzester Zeit Karriere gemacht habe und all das erreicht habe, was ich mir vorgenommen hatte, war ich nicht wirklich zufrieden, glücklich und erfüllt mit meiner Arbeit. Ich stellte mir die Frage, ob ich in 2-3 Jahren wieder eine Schritt auf der Karriereleiter nach oben machen möchte und merkte, dass mich dieser Gedanke nicht wirklich reizte und ich mir nicht vorstellen konnte die nächsten 10 Jahre weiter in diesem Job zu verbringen. Ich hatte mich lange genug an den Vorstellungen Anderer orientiert und merkte, dass ich selbst eigentlich etwas anderes wollte.

Ich wollte mit Menschen arbeiten und dies möglichst selbstbestimmt, so dass ich meine eigenen Überzeugungen und Ideen zum Ausdruck bringen kann. Ich wollte mich selbst verwirklichen. Ich hatte zu dieser Zeit schon einige Ausbildungen in den Bereichen NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und systemisches Coaching absolviert und nutze die Selbstreflektionsmethoden und Tools, die ich dort kennenlernte, um mich selbst zu coachen. Zudem fing ich an jegliche Bücher zu dem Thema „Berufung“ zu lesen wie beispielsweise:

Man könnte sagen ich machte ein Selbststudium zum Thema „Berufung“ und entwickelte dabei mein eigenes Konzept, die eigene Berufung zu erkennen. Über diesen Weg gelangte ich zu der Erkenntnis, dass es meine Berufung ist Menschen darin zu unterstützen, wieder mehr mit sich selbst in Verbindung zu kommen und ihren eigenen Weg zu finden.

Heute unterstütze ich Menschen über Intensiv-Coachings und Seminaren darin, ihre eigene Berufung zu finden und empfinde dabei eine tiefe Zufriedenheit, da ich das Gefühl habe einen echten Beitrag zu leisten.

Was rätst Du anderen Frauen, die gerne einen neuen Weg gehen würden, aber aus Angst davor zurückschrecken?

Aus meiner eigenen Erfahrung heraus verstehe ich unter dem Begriff „Berufung“ das Erkennen seiner Lebensaufgabe aus dem Inneren heraus. Robert Dilts und Stephen Gilligan haben dies in ihrem Buch The Hero's Journey bereits als „inner calling“, also einen inneren Ruf, bezeichnet. Das heißt die Voraussetzung, um seine Berufung zu leben ist zunächst einmal sich selbst – seine ganze Persönlichkeit – zu erkennen.

In einem zweiten Schritt geht es darum, diese Erkenntnis von sich selbst in der Welt umzusetzen und dadurch sich selbst zu verwirklichen. Oftmals geraten wir genau an diesen Punkt an innere Widerstände. Wir machen lieber das, was von der Gesellschaft oder unseren Eltern und Freunden angesehen ist, als unserer eigentlichen Leidenschaft nachzugehen, wir haben Angst vor dem Scheitern, suchen nach finanzieller Sicherheit, haben nicht genügend Selbstvertrauen, unseren eigenen Weg zu gehen. Doch gerade die Menschen, die sich selbst verwirklichen und mit Herzblut, Leidenschaft und Spaß einer Tätigkeit nachgehen, werden besonders erfolgreich sein in dem, was sie tun. Ihnen wird ihr Beruf immer leichter von der Hand gehen, als jemand, der sich diese Fähigkeiten erst einmal anlernen musste und nicht aus Überzeugung und mit Leidenschaft bei der Sache ist.

Somit arbeite ich mit Menschen in dem Prozess der Erkennung ihrer eigenen Berufung auch immer an ihren eigenen inneren Widerständen, Glaubenssätzen und Ängsten. Je offener wir uns diesen stellen, desto besser können wir verstehen, wo diese herkommen und wie wir damit umgehen können. Ich kann daher nur jedem raten, diese nicht als Ausrede zu nutzen, nicht seinen eigenen Weg zu gehen, sondern an diesen zu wachsen und sie als positive Herausforderung zu sehen. Denn ist der erste Schritt in Richtung Berufung erst einmal gemacht, wirst Du merken, dass es sich einfach richtig, ja vielleicht sogar vorbestimmt, anfühlt.

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Sandra Hylla: „Du allein bist für dein Glück verantwortlich!“

Was hast Du in Deinem „alten Leben“ gemacht?

Ich habe direkt nach dem Abitur Rechtspflege in Berlin studiert und danach 8 Jahre lang an Gerichten und Staatsanwaltschaften gearbeitet. Das war eher dem Wunsch meiner Eltern geschuldet und der Tatsache, dass ich selbst noch keine wirklichen Vorstellungen davon hatte, was ich aus meinem Leben machen will. Ich denke, die wenigsten Menschen wissen das im zarten Alter von 18 oder 20 Jahren.

 

Was machst Du jetzt?

Heute mache ich mit meinem Blog (www.ganzichselbst.de), meinen E-Büchern und meinem Coaching tausenden von Menschen Mut, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen. Ich zeige ihnen konkrete Wege auf, wie sie lernen, auf ihre eigenen Wünsche zu hören, ihr Leben von Ballast zu befreien, um sich auf die ihnen wirklich wichtigen Dinge konzentrieren zu können und sich, wenn gewünscht, neben- oder hauptberuflich eine neue, erfüllende Berufung aufzubauen. Dabei helfen mir sehr meine eigenen Erfahrungen mit dem beruflichen Umbruch von der krankmachenden Beamtenlaufbahn zum zufriedenen Freuberuflerleben.

Was war der Auslöser für die Neuorientierung und was hat Dir geholfen, den Mut dazu zu finden?

Der Leidensdruck in meinem alten Beruf war irgendwann so hoch, dass ich es nicht mehr ausgehalten habe. Ich hatte keine Energie mehr, immer öfter unerklärliche Gelenk- und Magenschmerzen und schließlich einen Nervenzusammenbruch. Also beschloss ich im Sommer 2008, mit Anfang 30, dass ich etwas ändern muss. Das wollte ich nicht noch fast 40 Jahre über mich ergehen lassen.

Ich stellte mir selbst ein Ultimatum, und das hat für mich hervorragend funktioniert. Ich gab mir selbst das Versprechen, dass ich noch die größere Reise in 6 Monaten wie geplant unternehmen und so lange in diesem Beruf ausharren, mir aber bis dahin überlegen würde, wie ich mein Leben verändern kann und das dann nach meiner Rückkehr in die Tat umsetzen.

Wenige Tage vor meiner Abreise nach Indien drückte mir meine Schwester, die diesen Schritt von der Rechtspflegerin zu ihrem wirklichen Wunschberuf, Heilpraktikerin, schon vor mir gegangen war, einen Flyer für die Yogalehrerausbildung an ihrer Schule in die Hand, und damit gab sie mir die gesuchte konkrete Alternative, die mir Mut machte, den Schritt wirklich zu wagen.

Da die Ausbildung aber erst fast ein Jahr später beginnen sollte, brauchte ich eine Beschäftigung für die Zwischenzeit. Bei meiner Suche im Internet lief mir eine weitere frühere Leidenschaft von mir wieder über den Weg: Ich hatte auch mal vor, mit Künstlern zu arbeiten. Nun stieß ich auf eine Ausschreibung für eine Stelle in einer Künstleragentur mit Veranstaltungsort, und während der Mitarbeit dort formte sich der Gedanke, eine eigene Künstleragentur für A Cappella-Musik zu gründen.

Neben dieser Arbeit fiel mir aber auch auf, dass auch mein Drang immer stärker wurde, anderen mit meiner eigenen beruflichen Geschichte Mut zu machen, ihr Leben nach ihren wirklichen eigenen Wünschen aufzubauen. So ist mein zweites Unternehmen, ganzichselbst, entstanden, dem ich mich heute mit all meiner Leidenschaft widme.

Es war also der Entschluss notwendig, wirklich etwas ändern zu wollen, und dann ergaben sich die Möglichkeiten fast wie von selbst.

Was rätst Du anderen Frauen, die gerne einen neuen Weg gehen würden, aber aus Angst davor zurückschrecken?

Höre auf dein Herz. Es wird Dir ziemlich deutlich sagen, was für Dich gut und richtig ist und was nicht. Der Kopf wird sich einschalten (die Stimmen deiner Umgebung, deiner Erziehung, wohlmeinender, sorgender Mitmenschen, die aber vielleicht nur selbst nicht den Mut haben, etwas bei sich zu ändern und Dich deshalb ausbremsen wollen …). Missachte dein Herz nicht.

Befasse Dich mehr mit Menschen, die wie Du ihr Leben zum Positiven geändert haben und weniger mit den Leuten, die Dich aufhalten wollen.

Du hast das Recht dazu, Dir ein glückliches Leben aufzubauen. Auch als verantwortungsbewusste Mutter, auch als brave Tochter, auch als treue Ehefrau.

Das übernimmt niemand für Dich, Du allein bist dafür verantwortlich, dass Du glücklich wirst.

Du musst jetzt nichts überstürzen, und Du musst auch nicht alle Brücken abbrechen. Überlege Dir, wie du Stück für Stück etwas mehr Zufriedenheit in Dein Leben bringen kannst, wenn Dir der große Schritt zu heftig erscheint.

Das müssen, können, dürfen wir für uns selbst tun, und das ist auch nicht egoistisch. Egoistisch ist es nur, wenn andere dabei zu Schaden kommen. Deiner Familie wird es ebenfalls besser gehen, wenn Du zufriedener bist.

Du hast nur dieses eine Leben. Mir jedenfalls ist es zu schade, es mit vielen Jahren oder Jahrzehnten unsinniger oder mich unglücklich machender Arbeit oder veralteten Verpflichtungen zu verschwenden, die heute nicht mehr zu mir passen.

Es ist klug, sich viel Zeit dafür zu nehmen, sich darüber klar zu werden, was man eigentlich wirklich von seinem Leben erwartet.

Wo sind Deine Prioritäten? Was ist Dir grad am allerwichtigsten?

Wie kannst du Verpflichtungen und Erwartungen anderer, die Dich nur noch belasten, Stück für Stück loswerden und damit mehr Muße für Dich oder die wirklich wichtigen Dinge wie z. B. Deine Kinder gewinnen?

Wie kannst Du Dir – wenn Du an berufliches Selbständigmachen denkst – neben Deiner jetzigen Anstellung einen Nebenerwerb aufbauen, von dem Du irgendwann dann leben kannst?

Meine Erfahrung ist: Wenn Du den Entschluss gefasst hast, dass sich in Deinem Leben etwas ändern soll, dann begegnen Dir die Gelegenheiten und hilfreichen Menschen von selbst.

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Ulrike Remlein: „Wenn Du bald sterben würdest, was wolltest Du noch erleben, bevor Du gehst?“

Was hast Du in Deinem „alten Leben“ gemacht?

Ich habe nach dem Abitur BWL-Touristik (FH) studiert und über 12 Jahre lang in der Touristikbranche bei einem Weltreiseveranstalter gearbeitet. Ich bin in dieser Zeit viel und weit gereist und habe die Welt in vollen Zügen genossen. Meinen Job habe ich geliebt, er war vielseitig und ich war viel mit Menschen in Kontakt.

Was machst Du jetzt?

Ich bin ‚Seelenhebamme‘. Meine Berufung ist es, Menschen in Kontakt mit ihrer Seele zu bringen. Mein Herzensanliegen ist es dabei, einen Raum zu schaffen, in dem sich die Schönheit der Seele frei entfalten kann – einen sicheren HerzensRaum, in dem jeder Anteil geehrt wird und alles sein darf. Ich begleite Menschen in Übergangssituationen jeder Art (v.a. Geburt, Übergang ins Frau-Sein, Krisen, Umbrüche, Trennungen, Tod etc.).

Meine Webseiten sind derzeit noch im Aufbau: www.schosszeit.de und www.wombofjoy.com

Du erreichst mich per
Handy: +49-(0)177 811 5136 oder
Email: Ulrike_Remlein@yahoo.de

Was war der Auslöser für die Neuorientierung und was hat Dir geholfen, den Mut dazu zu finden?

Ich wusste einfach tief in mir, dass meine Zeit in der Tourismusbranche vorbei ist und dass ich noch etwas anderes vorhabe. Ich konnte gar nicht anders, als mich auf den Weg zu machen und zu erforschen, was das Leben von mir will, was meine Seele von mir will. Die Sehnsucht nach einem sinnvolleren Dasein war so stark, dass die Angst keine Chance hatte. Ich bin einfach trotz Angst ins kalte Wasser gesprungen.

Was rätst Du anderen Frauen, die gerne einen neuen Weg gehen würden, aber aus Angst davor zurückschrecken?

Ich empfehle Dir zu erforschen: Was ist Deine tiefste größte Sehnsucht, was ist der Ruf Deines Herzens? Wenn Du bald sterben würdest, was wolltest Du noch (er)leben und der Welt schenken, bevor Du gehst? Schreibe das alles auf, mache eine Visionscollage und verbinde Dich jeden Morgen, wenn Du aufstehst und jeden Abend, bevor Du schläfst, mit der Vision Deines Herzens. Erlaube Dir zu fühlen, wie es ist, genau das zu leben. Mache jeden Tag einen kleinen Schritt, der Dich dieser Vision näher bringt.

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