5 Schritte, die Du gehen kannst, wenn Du im falschen Job feststeckst

5 Schritte, die Du gehen kannst, wenn Du im falschen Job feststeckst

Kennst Du das Gefühl, im falschen Job festzustecken? Unabhängig davon, ob es die Rahmenbedingungen sind, die sich in Deinem Unternehmen über die Jahre immer weiter verschlechtert haben oder ob Du es bist, die sich verändert hat.

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Bild: © ClkerFreeVectorImages – pixabay.com #309726

Vielleicht kannst Du jetzt wo Du Mutter bist, den Konflikt zwischen den Wertevorstellungen Deines Arbeitgebers und Deinen eigenen nicht mehr aushalten. Oder Du bist schlicht unterfordert, weil Du in Teilzeit nur Stellen angeboten bekommen hast, die weit unter Deiner Qualifikation liegen?

Irgendwann kommt der Punkt, an dem Du merkst, Du musst da raus.

Und wenn es Dir so geht wie meinen Klientinnen, stellst Du fest, dass das als Mutter gar nicht so einfach ist. Teilzeitstellen sind rar und offensichtlich trauen uns viele nicht zu, dass wir die Betreuung unserer Kinder gut organisiert bekommen. Ein Trauerspiel!

Nachts aus Verzweiflung vor der ausweglosen Lage nicht mehr schlafen zu können und jeden Morgen mit größeren Bauchschmerzen zur Arbeit zu fahren, ist sicher nicht die beste Lösung. Doch was dann?

Schritt Nr. 1: Bewerbungen schreiben

Das mag jetzt banal klingen, aber wenn Du es gar nicht erst versuchst, ist die Chance auf einen neuen Job natürlich nahe Null. Die Chancen mögen schlechter sein als wenn Du ein Mann mit Deinen Qualifikationen wärst, aber das heißt ja nicht, dass Deine Bewerbung chancenlos ist.

Ein weiterer Vorteil: Du löst Dich aus der Opfermentalität („Ich finde ja eh nichts.“) und kommst ins Handeln. Das setzt Energien frei, sorgt für gute Laune und schafft Möglichkeiten. Also ran an den PC und los geht’s.

Schritt Nr. 2: Persönliche Kontakte nutzen

Bewerbungen hast Du schon zuhauf geschrieben und spätestens in dem Moment, wo Deine Kinder oder Dein Teilzeitwunsch zur Sprache kamen, eine Absage kassiert? Dann ist es an der Zeit, Dein Netzwerk zu aktivieren und ihnen – vorsichtig – Deine Wechselbereitschaft zu signalisieren.

Wer Dich kennt, mit Dir gearbeitet hat, kann Deine Qualifikationen besser einschätzen als ein Personaler, der nur Deine Unterlagen auf dem Tisch liegen hat. Plus, sie kennen Dich als das Organisationstalent, das Du bist rund um Familienmanagement und Kinderbetreuung.

Schritt 3: Problem-Analyse

Seien wir realistisch. Bewerbungen führen nicht von heute auf morgen zum Erfolg. Du brauchst aber am besten gestern eine Lösung für Deine verzwickte Situation denn inzwischen leidet nicht nur Deine gute Laune sondern auch sämtliche Familienmitglieder darunter?

Werde Dir bewusst darüber, was denn eigentlich genau das Problem ist. Ist es eine personelle Konstellation, die Dir Schwierigkeiten macht oder geht es Dir um die Inhalte? Sind es bestimmte wiederkehrende Tätigkeiten, deren Sinn sich Dir nicht erschließt und die Dich wahnsinnig machen? Oder ist es ein ethisches Problem? Widersprechen sind die Werte Deines Arbeitgebers grundsätzlich mit Deinen eigenen?

Nun stell Dir vor, nicht Du, sondern Deine beste Freundin wäre in Deiner Lage. Welche Möglichkeiten siehst Du für sie, die Probleme aufzulösen oder zu lindern?

Schritt 4: Dankbarkeit für das was ist

Frust ist ein Energieräuber – Dankbarkeit ist eine Kraftquelle. Finde Aspekte an Deiner jetzigen Situation für die Du dankbar bist. Sei es die finanzielle Sicherheit, die wundervollen Kollegen, Dein schönes Arbeitsumfeld, spannende Themen, eine steile Lernkurve… Es gibt an jeder Situation positive Aspekte.

Finde sie und sei dankbar für das, was ist. Das gibt Dir Klarheit und Kraft für die nächsten Schritte. Keine leichte Aufgabe, aber eine lohnende!

Schritt 5: Schaffe Dir Alternativen

Wenn der Schmerz zu groß wird und alternative Anstellungen nicht in Sicht sind, lohnt es sich, weitere Alternativen zu prüfen. Kommt eine Selbständigkeit für Dich und Deine Familie in Frage? Für mehr Risiko und zumindest anfängliche finanzielle Einbußen erhältst Du mehr Flexibilität, Gestaltungsmöglichkeiten und – idealerweise – mehr Lebensfreude.

Umgebe Dich mit Menschen, die diesen Schritt bereits gegangen sind und hole Dir Unterstützung, wenn Du das Gefühl hast, Du schaffst das alleine nicht. Zu zweit kommt man immer weiter als allein.

Vor allem aber: Nimm Dich selbst wichtig. Keine Situation ist ausweglos.

Hast Du in der Vergangenheit im falschen Job festgesteckt und eine Lösung daraus gefunden? Dann lass es uns in den Kommentaren wissen mit welchen Strategien Du das geschafft hast!

 

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